14.03.2024 -
Die meisten der ungezählten Blatt Papier, die das Erzbischöfliche Archiv in Akten, Bänden oder auch lose in seinen Magazinen verwahrt – es dürfte eine höhere achtstellige Zahl sein – sind eher unscheinbar. Fast alle aber sind auf die eine oder andere Art besonders, und jedes ist mit einer Geschichte verbunden. Manche sind freilich besonders besonders, und nicht selten ist dann auch die dazugehörige Geschichte nicht gerade alltäglich. So zum Beispiel ein schon etwas ramponiertes Blatt aus dem frühen 19. Jahrhundert, das auf der Vorderseite neben der eigentlichen Beschriftung eine etwas krakelige Aktensignatur – sie stammt aus dem 20. Jahrhundert – und einen Siegelabdruck, auf der Rückseite ein Oblatensiegel und mehrere wichtig aussehende Unterschriften trägt.
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