Jahresrückblicke
Jahresrückblick 2010 des Pfarrgemeinderats St. Valentin, Limbach.
Den Jahresrückblick 2010 stellte Werner Götzinger zusammen und steht unter dem nachfolgenden Link zum Nachlesen oder als Download breit.
Jahresrückblick 2009 des Pfarrgemeinderats St. Valentin. Limbach
Liebe Pfarreiangehörige!
Alle Welt redet von der Krise oder anders ausgedrückt:
Freudige Ereignisse werfen lange Schatten voraus, traurige Ereignisse lange Schatten danach!
Diesem Kontrastprogramm folgt auch dieser Jahresrückblick 2009; indem er – im Gegensatz zu den Vorjahren – nur noch im Laufe der Jahre einzigartige Ereignisse erwähnt.
Auf eine minutiöse Darstellung des Teils des Pfarreilebens mit alljährlich gleichförmig wiederkehrenden Begebenheiten wird aus Platzgründen verzichtet.
Das seit Jahrhunderten wohl einschneidendste, wenngleich in seiner großen Bedeutung und ganzen Tragweite noch nicht abschätzbare Ereignis ist die Errichtung der Seelsorgeeinheit (= SE). Im allgemeinen Bewusstsein verankert ist offensichtlich die damit einhergehende Verringerung der Anzahl der Gottesdienste um ein Drittel in unserer SE.
Mit Urkunde zum 1. September 2009 schuf Seine Exzellenz, der hochwürdige Herr Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, die Seelsorgeeinheit Elztal-Limbach-Fahrenbach (SE ELF) mit Sitz in Limbach. Diese SE umfasst die Pfarreien St. Valentin Limbach (ca. 2050 Katholiken) mit den Filialen Christkönig Krumbach und Maria Königin Laudenberg, St. Maria Dallau (1677 K.) mit den Filialen St. Bartholomäus Auerbach und St. Burkhardus Neckarburken, St. Jakobus Fahrenbach (1560 K.) mit den Filialen St. Maria Trienz und St. Pius X. Robern, St. Georg Rittersbach (850 K.) mit Filiale St. Josef Muckental sowie Heilig Kreuz Wagenschwend (715 K.) mit der Filiale Christkönig Balsbach. Diese ca. 6860 Katholiken verteilen sich auf die obengenannten fünf Pfarreien mit 12 Kirchen und 13 Ortschaften.
Gleichzeitig erfolgte die Investitur von Herrn Ulrich Stoffers als erster Pfarrer dieser großen SE. Vorher als Kaplan in Buchen und als Dekanatsjugendseelsorger tätig, trat er seine erste Pfarrstelle mit riesigem Arbeitsfundus an. Seine Arbeitsbelastung und die seines Teams (bestehend aus Pater Yoseph Bugalit Barat (SVD), den Diakonen Franz Mainz und Reiner Roos) mag man daran ermessen, dass auf evangelischer Seite ca. 3-4 Pfarrer im Gebiet unserer SE wirken. Also ein schier unmögliches Unterfangen, nur mit Gottes Hilfe und der tatkräftigen Unterstützung seitens der Laien zu meistern.
Die Investitur (= Einsetzung in ein Kirchenamt) erfolgte am 22.11.09 in großem Rahmen im feierlichen Festgottesdienst am Nachmittag des Christkönigsonntags in der St. Valentinskirche zu Limbach. Eine große Schar Gläubiger aus allen Orten der SE erlebte den Einzug des frischgebackenen Pfarrers Ulrich Stoffers und seiner geistlichen Mitbrüder (Dekan Johannes Balbach, Monsignore Dekan i.R. Klaus Bader, Pfr. i. R. Hubert Seitz, Pfr. Dr. Stefan Rencsik, Pater Karl Mack (SVD) und der Diakone Franz Mainz und Reiner Roos) unter den Klängen von Orgel und Trompete, meisterhaft gespielt von Sabine Kaiser und Thomas Schäfer.
Der 200-köpfige Projektchor, bestehend aus den Mitgliedern aller Kirchenchöre der SE, intonierte unter Leitung von Herrn Rektor Manfred Schäfer mit Orgelbegleitung das Eröffnungslied "Singt dem Herrn ein neues Lied" im Wechsel mit der Gemeinde. Nach der Begrüßung von Pfr. Stoffers und aller Anwesenden (darunter die ehrwürdige Äbtissin des Clarissenklosters Balsbach Schwester Ancilla, die Eltern und die Schwester Jutta von Pfr. Stoffers sowie die Bürgermeister Stipp (Limbach), Wittmann (Fahrenbach) und Götz (Elztal), ferner der Dekanatsratsvorsitzende Otto Hitzelberger sowie die SchulleiterInnen der SE und die evangelischen Geistlichen Pfarrerin Seraphin-Hohmann (Mudau), Pfarrer Hasenkamp (Elztal) und Pfarrerin Dr. Ade (Fahrenbach), die Vorsitzenden des gemeinsamen Ausschusses Ruth Schmitt und Karl Kratzmann (Auerbach) der SE sowie die KollegInnen der Pfarrgemeinderäte der SE) beglückwünschte und dankte der Pfarrgemeinderatssprecher Werner Götzinger Herrn Pfarrer Stoffers zu seiner Wahl unserer SE als seiner ersten Pfarrstelle. Der Sprecher endete mit dem Wunsch, dass zusammenwachsen möge, was im Ordinariat zusammengefügt wurde. Weiter entbot er der SE ELF ein "Glückauf"!
Nach den Überlegungen aus Freiburg bleibt nur zu hoffen, dass das Totenglöckchen der neuen SE nicht schon bimmelt, kaum dass die Taufglocke verhallt ist!
Die liturgische Eröffnung nahm der Hauptzelebrant Pfarrer Stoffers vor, es folgte das Kyrie von Ministranten, der Band der SE und der Gemeinde.
Nach der Vergebungsbitte durch Pfarrer Stoffers intonierte der Gesamtchor und die Bläsergruppe des Musikvereins Limbach unter Leitung von Hofkapellmeister Hellmuth Fritz-Guischard vielstimmig das Gloria "Preiset froh den König" von Henry Purcell.
Das Tagesgebet schloss den Eröffnungsteil.
Der Wortgottesdienst mit der ersten Lesung (Dan. 7, 2a.13b-14) durch Pfr. Seraphin-Hohmann und der Zwischengesang mit Kantor Thomas Galm (Trienz) und den Kirchgängern führte zur zweiten Lesung (Offb. 1.5b-8) durch Jutta Stoffers, dem sich der Hallelujaruf mit Orgelversette (Kantor-Gemeinde), Zwischenvers (Gemeinde und Chorcoda) mit Chorleiter Joachim Gengenbacher anfügte.
Das feierlich gesungene Evangelium (Joh.18,33b-37) durch Diakon Reiner Roos mit Untermalung durch das Gesangsterzett Anna-Lena Roos, Pater Yoseph und Peter Rupprecht erfüllte ergreifend den Kirchenraum.
Die besinnliche Predigt von Dekan Balbach, welche auf das Arbeitsfeld, die Probleme des Priestermangels und die Umgebung des neuen Pfarrers eingingen, führte hin zur eigentlichen Investitur.
Nach dem Verlesen der Ernennungsurkunde des Erzbischofs überreichte der Herr Dekan unter dem Jubel der Gemeinde diese an Herrn Pfarrer Ulrich Stoffers!
Die von Lektoren aus allen Gemeinden der SE vorgetragenen Fürbitten begleiteten das Zusammensetzen des Logos der SE. Dieses bildet sich je hälftig aus einem stilisierten Kirchengebäude mit Tanne hinter einer als Kreuz oder Taube zu interpretierenden Umriss-Graphik, die auf der gedachten Landkarte die Orte der SE verbindet.
Die eigentliche Eucharistie mit Gabenbereitung, Präfation, Sanctus, Hochgebet und Heilige Wandlung, sowie Vater Unser, Friedensgruß, Kommunion und Meditation zelebrierte Pfarrer Stoffers mit seinen Priesterkollegen und den Diakonen unter musikalischer Begleitung der Band und der Gemeinde, Chorcoda mit Chorleiter Wendelin Schork und der WeG-Gruppe.
Nach Schlussgebet und Segen durch unseren Pfarrer stimmte der Chor unter Chorleitung von Werner Scheuermann das Schlusslied "Gelobt seist du, Herr Jesus Christ" an.
Nach Sendung und Auszug mit Orgelpostludium begann der Festakt in der Kirche.
Mit Musikstücken der Band und des "Evangeliumsquartetts" und der Ansprache der Vorsitzenden des Gemeinsamen Ausschusses (GA) der SE, Ruth Schmitt, zur Struktur der SE und zum Lebenslauf von Pfarrer Stoffers sowie dem Dank an alle Beteiligten, den Grußworten von Bürgermeister Stipp, Äbtissin Ancilla, Frau Pfr. Dr. Ade für die evangelischen Gemeinden und Rektor Manfred Schäfer für die Schulen, die alle Glück und Gottes Segen auf dem gemeinsamen Weg wünschten, dankte Pfr. Stoffers für den herzlichen Empfang und den Willen und die Bereitschaft zur konstruktiven Zusammenarbeit auf allen Ebenen!
Großherzigerweise verzichtete Pfr. Stoffers auf persönliche Geschenke zu Gunsten von Spenden für die Jugendarbeit. Dennoch, um nicht mit leeren Händen zu gratulieren, überreichten PfarrgemeinderätInnen aus allen Pfarreien Herrn Pfarrer Stoffers eine Kaffeemaschine fürs Seelsorgebüro als Willkommensgeschenk.
Im Anschluss daran bot ein Stehempfang mit Imbiss in Maria Frieden Gelegenheit den neuen Pfarrer und die Mitglieder der SE näher kennen zu lernen.
Dankenswerterweise dokumentierte David Schweigert den Investitur-Festgottesdienst mit Festakt auf DVD. Dadurch konnte sich Pfr. Stoffers an seinem Geburtstag über diese DVD freuen.
Dieser Freude des Kennenlernens stand Wochen früher die Wehmut des Abschiednehmens zuvor.
Nach einer erfolgreichen Dekade galt es Herrn Pfarrer Karl-Michael Klotz zu verabschieden.
In einem feierlichen Festgottesdienst mit dem Hauptzelebranten Pfr. Klotz "assistierten" am Altar Dekan Balbach, Dekan i.R. Monsignore Klaus Bader, die Diakone Franz Mainz und Reiner Roos, die polnischen Pfr. Zilinsky und Dr. Kobus, Pater Yoseph und Pfarrer Banschbach (Tauberbischofsheim/ Wagenschwend). Die große Schar der Gläubigen erlebte einen erhebenden Gottesdienst; dafür sorgten auch die Kirchenband mit Solistin Tina Johmann und die Orgelbegleitung.
In seiner Predigt bescheinigte Dekan Balbach ausgehend vom Tagesevangelium seinem Mitbruder segensreiche Arbeit.
Auch die Fürbitten, vorgetragen von Mitgliedern aller kirchlichen Vereinigungen waren Pfr. Klotz zugedacht.
Mit einem Erinnerungsalbum bedankten sich die Ministranten bei ihrem Pfarrer.
Nach dem Gottesdienst zog die Festgemeinde unter den Klängen der Musikkapelle Limbach zum gemeinsamen Festakt mit Hl. Kreuz Wagenschwend in die Festhalle der Werkrealschule Limbach.
Dort begrüßte PGR-Sprecher Werner Götzinger alle Gäste - angefangen bei den Geistlichen beider Konfessionen, ferner dem Dekanatsratsvorsitzenden Hitzelberger, Herrn Bürgermeister Stipp, den Architekten Dr. Wolf-Holzäpfel und Nohé und dem Künstlerehepaar Wilpers-Galle - sowie die Abordnung aus Messkirch, der neuen Wirkungsstätte von Pfarrer Klotz, und alle Helfer.
Er bedankte sich namens der Pfarrei mit all ihren Gliederungen sehr herzlich bei Pfr. Karl-Michael Klotz mit den Worten: "Eine große Ära, die Ära Karl-Michael Klotz, neigt sich dem Ende zu"!
Fielen doch in das Jahrzehnt Pfr. Klotz eine Vielzahl zu bewältigender Aufgaben, wie die Pastoral (z.B. die Firmvorbereitung, die Karitas, die Vorbereitung der SE, die Alten- und Jugendarbeit (wie bspw. legendäre Fahrten nach Kroatien, Polen und Rom)), der Wiederaufbau des Pfarreilebens, die Generalsanierungen des Pfarrhauses, der Christkönigskirche Krumbach und der Kirche Maria Königin Laudenberg sowie des Gemeindehauses mit Kindergarten Maria Frieden, das Jahrhundertbauwerk Pfarrkirche St. Valentin, die Instandhaltung von Kindergarten und Gemeindehaus Krumbach, die Holzpellets-Umstellung mit Zentralisierung aller Heizungen in Limbach, die Photovoltaik auf Maria Frieden, die Verbesserung der jährlichen Finanzausstattung der Pfarrei und die Erstellung des bald erscheinenden Kunstführers St. Valentin usw. usf..
So übergab Pfr. Klotz in der Pfarrei St. Valentin "gut bestellte Felder"!
Er hat Vieles und Vortreffliches geleistet und tiefe Spuren in der Gemeinde hinterlassen!
Oder anders ausgedrückt: Er war der richtige Mann zur rechten Zeit am rechten Ort, der Anstöße gab und mit den jeweiligen Gruppen kritisch, konstruktiv und sich gegenseitig fördernd zusammengearbeitet hat.
Mit dem Wunsch, dass Gott sein weiteres Wirken segensreich begleiten möge und sich dazu das Quäntchen Glück, eine große Portion Gesundheit und ein beflügelndes Umfeld gesellen mögen, dankten und verabschiedeten die beiden Pfarrgemeinden Herrn Pfarrer Karl-Michael Klotz.
Auch die zwei später überreichten Geschenke der ganzen weltlichen und kirchlichen Vereine und Vereinigungen aus allen Orten der Pfarreien Limbach und Wagenschwend: eine Glaskunststele von Fr. Wilpers und ein dickes Abschiedsalbum waren äußere Zeichen der großen Dankbarkeit, Wertschätzung und Verbundenheit.
Durchs weitere Programm führte Diakon Franz Mainz als Meister-Conferencier zur großen Freude der Versammlung.
Gleichermaßen ihre hohe Wertschätzung und den vielfältigen Dank brachten auch der Kindergarten Limbach mit seinen Darbietungen, in ihren Ansprachen Bürgermeister Bruno Stipp, Msg. Bader, Pfr. Ade und Seraphin-Hohmann, Rektorin Meixner, Christian Bopp und Annemarie Münch (Wagenschwend) als Vereinssprecher, die Chöre Projektchor Limbach-Laudenberg-Krumbach, Liederkranz Balsbach mit Ansprache Norbert Grimm, Junger Chor Balsbach sowie die Laudatio von Ruth Schmitt als Pfarrgemeinderatsvorsitzende von Heilig Kreuz zum Ausdruck.
Der Dankesrede von Pfarrer Klotz folgte ein Stehempfang mit Imbiss mit der Gelegenheit zu persönlichen Lebe-Wohl-Gesprächen der einzelnen Pfarrmitglieder mit Herrn Pfarrer Klotz.
Das Gespräch mit unserer Pfarrei St. Valentin suchte auch seine Exzellenz Msg. Jaime Rodriguez Salazar (MCCJ), Bischof der Diözese Huanuco in Peru (nordöstlich von Lima), anlässlich seines Besuches über Pfingsten am 30. + 31. Mai, begleitet vom Freiburger Theologiestudenten Arturo Mispireta aus Lima. In seiner Diözese – halb Anden, halb Amazonasgebiet – liegt auch unsere Partnergemeinde
La Union im Hochland der Anden.
Nach dem feierlichen Empfang des Bischofs um 20:15 Uhr mit gemeinsamem Abendessen in der Alten Scheune äußerte er den Wunsch, seine tägliche Heilige Messe zu feiern. Dieser Wunsch ging mit der Messfeier in der Christkönigskirche Krumbach zu später Stunde in Erfüllung. Die spontan angesetzte Pontifikalmesse endete gegen 23:15 Uhr. Leider hatten wir vergessen, die Glocken zu läuten (!), dennoch besuchten einige Pfarreiangehörige spontan diese pontifikale Messfeier!
Beim Frühstück in einer Familie lernte er das deutsche Kontinentalfrühstück kennen; er war jedoch sehr genügsam und mit Wenigem zufrieden.
Beim Pontifikalamt am Hochfest Pfingsten predigte Seine Exzellenz Bischof Jaime in spanischer Sprache, übersetzt von Aturo Mispireta. Er sprach die Universalität der Kirche an und bat darum La Union weiterhin zu helfen. Ebenso wies er darauf hin, dass La Union auch unsere Pfarrei und ihre Angehörigen durch ihre Gebete tatkräftig unterstützt.
Als Gastgeschenk überreichte er eine farbenprächtige Altardecke indigener Handwerkskunst.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit Meinungsaustausch verabschiedete sich Bischof Jaime und wurde zum Hauptbahnhof Mannheim gebracht, um später zum Ad Limina Besuch zum Papst nach Rom weiter zu reisen.
Weitere Gäste aus Peru, Pater Ivan Luna Gutierez aus Neu-Chimbote und Birgit Bieler (ehedem Neunkirchen/ kleiner Odenwald), weilten im Mai in unserer Pfarrei. Mit einem Lichtbildervortrag brachte Pater Ivan die Probleme seiner Stadtpfarrei und der Straßenkinder näher, welche auch mit geringen Mitteln von St. Valentin Unterstützung erfährt.
Im Beisein obiger peruanischer Gäste konnte am 10. Mai mit einer feierlichen Maiandacht, die "Fatima-Grotte" eingeweiht werden. Die Madonna (aus Fatima von der Pfarrwallfahrt mitgebracht) ruht auf einem Marmorquader, gefertigt aus Steinresten des alten Altares der abgebrannten Kirche, ausgeführt von den Handwerksmeistern Georg Kispert sr. und Günther Hehl sr.. Im Anschluss daran bewirtete der Förderverein St. Valentin die Besucher.
Mit der Anbringung der Glasvitrine am Nordwesteingang der Pfarrkirche fand das Jesuskind des verbrannten Heiligen Antonius, welches den Großbrand auf wundersame Weise nahezu unbeschadet überstanden hat, einen würdigen Platz im Kircheninneren. So erinnert es uns an den schweren Brand vom 17. September 2003. Ein Gedenktext soll noch angebracht werden.
Auch mit dem Einbau des Rolltores zum Schutz des Nord-West-Einganges rückte die Fertigstellung von St. Valentin ein weiteres Stück näher.
Gleiches gilt für das Gravieren der St. Valentins- und Orlospfeifen (spanische Zungen) am Gründonnerstag dem
9. April mit den Spendernamen und den Gewährleistungs-austausch des Bitu-Terrazo-Fußbodens im August.
Von der Anziehungskraft unserer Pfarrkirche zeugt zum Beispiel auch der Besuch des Altenwerks Götzingen mit Messfeier sowie insbesondere der in Limbach durchgeführte Spiritualitätstag der KjG Mosbach-Buchen in Maria Frieden mit feierlich-würdigem Abschlussgottesdienst durch den Dekanatsjugendseelsorger Kaplan Ulrich-Stoffers am 4. April in St. Valentin; alle Beteiligten hatten den Gottesdienst bestens und sehr abwechslungsreich gestaltet.
Auch die Verleihung eines mit 400 € dotierten Umweltpreises der Erzdiözese Freiburg für den Wiederaufbau und die Neukonzeption der niedergebrannten Kirche St. Valentin für die Wärmedämmung der Kirche aus Leichtbeton, den Wärmeverbund von Kirche, Gemeindehaus mit Kindergarten Maria Frieden und Pfarrhaus durch die Zentralisierung der Holzpelletsheizung in der Kirche und die Photovoltaikanlage auf Maria Frieden bringt diese Einzigartigkeit unserer Pfarrkirche zum Ausdruck.
Ebenso dokumentiert der "Kalender 2009 Pfarrkirche St. Valentinus" in 2. Auflage mit hervorragenden Aufnahmen und Ansichten der Kirche diese Besonderheit.
Regelmäßig Station, nämlich 17 mal in St. Valentin, machte auch die bisherige Fußwallfahrt der SE Elztal-Fahrenbach-Rittersbach, die heuer erstmalig als erste gemeinsame Fußwallfahrt der SE ELF am 26. September nach Walldürn zum heiligen Blut führte! Das soll allerdings die zum 31. Mal durchgeführte Laudenberger Heilig Blut-Wallfahrt vom 7. Juni nicht ersetzen!
Zum 31. Male jährte sich auch die Pfarrwallfahrt vom 1. bis 5. Juli auf den Spuren des Heiligen Antonius nach Padua mit dem Besuch u.a. des Markusdomes in Venedig, der Euganeischen Hügel sowie dem Abstecher auf der Rückfahrt in Flüeli-Ranft bei Bruder Klaus. Wie immer kamen Gebet, Kurzweil und Frohsinn nicht zu kurz, wie das lustige Gedicht im Pfarrbrief Nr. 9/2009 und der Nachtreff mit Rückblick am 14. September beweisen.
Der Geselligkeit nebenbei hat sich auch der Kirchenchor St. Cäcilia Limbach bei der Pflege der Musica Sacra verschrieben. So konnten am Beginn und Ende von 2009
- für 60 Jahre: Hannelore Throm, Elisabeth Müller, Edeltraud Bopp und Else Bauer sowie Magde Weber
- und für 50 Jahre: Brigitte Zimmermann
- sowie für 40 Jahre: Rosi Noe, Edith und Monika Stephan und Erich Eckert
- und für 25 Jahre: Renate Roos
treuen Gesang zur Ehre Gottes geehrt werden!
Der Ehre Gottes dient ebenso der Förderverein St. Valentin Limbach mit der Finanzierung der Orgelbegleitung in Werktagsgottesdiensten, dem Blumenschmuck und den Kerzen an der "Fatimagrotte", der Spende für den Osterleuchter sowie den gesponserten Orgelkonzerten in der Pfarrkirche. So erfreuten sich die Zuhörer an der Virtuosität des "Popstars an der Orgel" Kirchenmusiker Christoph Bruckner aus Franken am 19. April. Auch Kirchenmusiker Andreas Konrad aus Konstanz begeisterte am 11. Oktober zum Abschluss des Kirchweihfestes mit bezaubernden Klängen aus Orgelwerken der letzten vier Jahrhunderte.
Für die Filiale Laudenberg stand 2009 die Innenrenovierung der Kirche mit Beginn der Baumaßnahmen am 04.07.2009 im Mittelpunkt der kirchlichen Ereignisse.
Hierzu einige Fakten:
· Über 20 freiwillige Helfer waren dabei und haben die Kirche ausgeräumt, die Bänke in das Lager bei der ehemaligen Zicoli gefahren und den kompletten Holz- wie auch den Steinboden an einem Tag restlos entfernt
· DieGottesdienste wurden ab dieser Zeit in der Turnhalle abgehalten. Hierzu waren für das Einräumen, Ausräumen, Schmücken, usw. immer viele freiwillige Helfer notwendig. Dank gilt daher der Grundschule Laudenberg für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten!
· Folgende Maßnahmen wurden in der Kirche bisher durchgeführt:
o Erneuerung der Heizung. Anschluss an die Holzpelletsheizung der Schule über eine Wärmeleitung. Einrichtung von Thermostationen und Bankheizungen
o Säubern der Wände mit anschließendem Neuanstrich
o Neuanstrich der Holzdecken und der Holzbrüstungen
o Neuverkleidung von Deckenbereichen
o Zierputz im Bereich der Marienstatue und des Kreuzes
o Erneuerung der Beleuchtung
o Neue elektrische Verkabelung
o Erneuerung der Beschallungseinrichtungen und der Liedanzeige
o Abschleifen undNeuanstrich der Bänke (in Eigenleistung)
o Neuer Bodenbelag im Chor und im Schiff
o Versetzung des Tabernakels und eines kleinen Seitenaltares
· Im neuen Jahr soll noch Folgendes ausgeführt werden:
o Fertigstellung der restlichen Baumaßnahmen in der Kirche
o Aufstellung des Fahnenmastes
o Anbau eines WC (Bauantrag läuft)
o Beschaffung von Stühlen für die Empore (Spende des Kirchenchores Laudenberg)
o Fertigstellung des Osterkerzenständers und des Lichtständers Seitenaltar (Spende der Laudenberger Ministranten)
o Erstellung eines neuen Ambo (teilweise in Eigenleistung, Entwurf zur Genehmigung eingereicht).
· Die Haussammlung für die Kirche erbrachte 3.585 €. Dazu kommen noch Einzelspenden durch Abbuchungsermächtigungen (so dass wohl über 5.000 € zusammen gekommen sind).
· Am 08.11. nach dem Gottesdienst organisierten die Minis und deren Betreuerinnen ein Mittagessen mit anschließendem Kuchenverkauf für die Pfarrgemeinde zugunsten der Kirchenrenovierung (Spende Kerzenständer).
· Die Grundreinigung am 19.12. durch Freiwillige der Filialkirche und die Wiedereinräumung
· So konnte am 26. Dezember der erste feierliche Gottesdienst in der fast fertigen, neu renovierten und bis auf den letzten Platz besetzten Filialkirche Maria Königin Laudenberg mit Pfarrer Stoffers und Diakon Mainz zelebriert werden. Noch nicht ganz fertig gestellt, kann die Kirche schon jetzt wieder als "Schatzkästchen" bezeichnet werden.
Daneben gilt es noch Weiteres zu würdigen:
· Das Ausscheiden aus gesundheitlichen Gründen von Frau Susanne Fertig als Messnerin und Mini-Betreuerin. Herzlichen Dank für das Geleistete!
(Laudenberger Textteil in Zusammenarbeit mit PGR Michael Schork)
Für die Filiale Krumbach ist zu berichten:
Die Vorbereitungen zur Umstellung des Kindergartens Krumbach auf eine Kinderkrippe
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Die Anschaffung der gleichen Industriespülmaschine für das Gemeindehaus Krumbach (wie in Maria Frieden)
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Die Verabschiedung von Frau Maria Lunzer für ca. 13 Jahre treuen Blumendienst in der Christkönigskirche. Herzlichen Dank für die wunderbare Blumenzierde!
Posthum, stellvertretend für alle Verstorbenen, die lange Jahre für Gottes Lohn zum Wohle der Pfarrgemeinde hervorragende Dienste geleistet haben, gedenken wir dem im Herbst 2009 verstorbenen Klaus Bangert. Er hat als "Hausmeister" von Maria Frieden und Cäcilienchor-Vorstand lange Jahres-Dekaden vortrefflich gewirkt. Verdanke es ihm und allen unser Herrgott!
Die Pfarrgemeinderäte bestritten wieder zahlreiche Sitzungen so u.a. im Gemeinsamen Ausschuss der SE, im Stiftungsrat, im "Bauausschuss" für Laudenberg und im Pfarrgemeinderat usw.. Es fand auch eine gemeinsame Sitzung mit dem "Ältestenrat" der evangelischen Kirchengemeinde Mudau-Limbach statt, in der ökumenische Aktivitäten verabredet wurden. Seien Sie gespannt, welche!
Schwerpunkte waren sicherlich die Verabschiedung von Pfr. Klotz, die Investitur von Pfr. Stoffers, die Laudenberger Kirche und das Errichten und das Zusammenfinden in der SE. Diesem Vorhaben diente ebenfalls die Klausurtagung der Pfarrgemeinderäte inklusive Pastoralteam vom 16. – 17. September im Bistumshaus Speyer. Unter Begleitung des Dekanatsreferenten Günther Stauß erfolgte die Erarbeitung von Schwerpunkten für die Pastorale Arbeit der nächsten Jahre. Als Leitfaden dafür soll bis März 2010 ein Pastoralkonzept der SE erstellt werden. Grundlagen hierzu lieferte die Analyse der örtlichen Situationen in der SE
unter Hinzuziehung der Auswertung der Datenerhebung aus ca. vierhundert abgegebenen Fragebögen (davon ca. 150 aus St. Valentin Limbach und ca. 260 aus Elztal-Fahrenbach) in der gesamten SE.
Nun also gilt es, die SE ELF mit Leben zu füllen!
Dazu muss sich das Pastoralteam auf viele ehrenamtliche Mitarbeiter verlassen können!
Die große Gelegenheit bietet sich Ihnen – von jung bis alt - durch Ihre Kandidatur (Anmeldeschluss 29. Januar 2010) zur Pfarrgemeinderatswahl im März 2010. Bitte melden Sie sich im Pfarrbüro (Tel. 06287/244)! Danke!
Aber auch alle anderen Gremien und Gliederungen der Pfarrei sind offen für Ihre geschätzte Mitarbeit. Geben Sie sich einen Ruck! Stärken Sie die Gemeinschaft!
Viele tun es bereits!
Hierfür bedankt sich der Pfarrgemeinderat bei allen für die Pfarrei aktiv Tätigen, den ehren- und hauptamtlichen Kräften, den ortskirchlichen Vereinigungen, den weltlichen Vereinen und Institutionen sowie bei allen BeterInnen und SpenderInnen mit einem herzlichen "Vergelt's Gott"!
Danken wir Gott für alles, was wir 2009 empfangen haben!
So wünscht der Pfarrgemeinderat Ihnen und Ihren Familien im Jahr 2010 Gesundheit, Zufriedenheit und Glück in Frieden und Freiheit unter dem Segen Gottes!
Werner Götzinger
(Pfarrgemeinderatssprecher)
Nachfolgend auch der Jahresrückblick 2008
Jahresrückblick 2008 St. Valtentin [72.3 kB]









