Die gegenwärtigen geopolitischen Umbrüche eröffnen afrikanischen Staaten neue Handlungsspielräume.
Zugleich bestehen historische Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse fort. Der Wettbewerb um Rohstoffe, Energie und strategischen Einfluss zeigt, dass koloniale Strukturen häufig nicht überwunden, sondern in neuer Form fortgeführt werden. Welche Chancen bieten neue internationale Partnerschaften für wirtschaftliche und politische Souveränität? Wo entstehen neue Abhängigkeiten?
Und welche Verantwortung tragen Europa und der Globale Norden für eine gerechtere Weltordnung?
Der Vortrag von Dr. Boniface Mabanza Bambou beleuchtet diese Fragen aus afrikanischer Perspektive.
Er analysiert die aktuellen geopolitischen Entwicklungen, neokoloniale Kontinuitäten und die Bedeutung wirtschaftlicher Selbstbestimmung.
Um die Voraussetzungen internationaler Gerechtigkeit und einer Zusammenarbeit, die diesen Namen verdient, wird es auch im anschließenden Gespräch mit Prof. Dr. Andreas Mehler gehen.
Mitwirkende:
Dr. Boniface Mabanza Bambou (Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA), Heidelberg)
Prof. Dr. Andreas Mehler (Arnold-Bergstraesser-Institut und Africa Centre for Transregional Research (ACT) der Universität, Freiburg)
Ort: Universität Freiburg, Platz der Universität 3, HS 1098
Beginn: 20.15 Uhr
Im Rahmen der verfügbaren Plätze ist der Eintritt frei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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