Ende des Jahres 2024 hat die Diözesanstelle für Schöpfung und Umwelt ein erstes Fazit zu ihren neuen Beratungsmodulen für Profangebäude (Niedertemperatur-Konzept) und Sakralgebäude (Heiz-Strategie) gezogen: Die Energieberatung ist weiterhin im kirchlichen Genehmigungsprozess verankert und für Zuschüsse aus dem Programm "100% für die Erneuerbaren Energien" und dem Bauförderfonds zwingend erforderlich.
Nach gut einem Jahr sieht die Diözesanstelle das veränderte Beratungsportfolie als anerkannt. Dennoch gab und gibt es an der ein oder anderen Stelle Verbesserungsbedarf und wichtige Informationen für die Energieberater. Daher rief die Diözesanstelle im Dezember 2024 alle Energieberater zu einer Fachtagung in das Bildungshaus St. Bernhard in Rastatt zusammen.
Für die Weiterentwicklung des NT-Konzeptes war die fachliche Auseinandersetzung mit Themen wie Pumpenauslegungen oder der Integration von Lüftungsanlagen wichtig, aber auch der Umgang mit der Software zur Berechnung der Heizlast und des hydraulischen Abgleichs.
Zudem haben die Teilnehmenden über die Herausforderungen im Ablauf der Heiz-Strategie diskutiert; sie brachten ihre Erfahrungen zu bereits bearbeiteten Heiz-Strategie-Berichten ein und erhielten Informationen zu verschiedenen Umfeldtemperierungssystemen in Kirchen.
Im Nachgang der Fachtagung hat sich die Diözesanstelle mit einigen Energieberatern zusammengesetzt, um Anregungen und erforderliche Änderungen in NT-Konzept und Heiz-Strategie auf den Weg zu bringen, zugunsten der Kirchengemeinden und Berater. Weiterhin wird die Diözesanstelle den fachlichen Austausch zwischen den Energieberatern fördern und so ein gemeinsames Verständnis für die Thematik "Heizungstausch in kirchlichen Gebäuden" zu stärken.